Dachverglasung oder -Füllung

Während in früheren Jahren insbesondere bei Terrassenüberdachungen Stegplatten aus mehr oder minder durchsichten Kunststoffen als Stegdoppel-, Stegdreifach- oder Stegvierfachplatten eingesetzt wurden, gewinnt die Dachverglasung zunehmend Marktanteile.

Bei Stegplatten bietet nach unserer Kenntnis kein Hersteller, auch bei Beachtung aller Verarbeitungsvorschriften die absolute Garantie,  dass Feuchtigkeitsbildung zwischen den Platten mit anschließender Grünspanbildung, Insekteneindrang o. ä. garantiert langzeitig vermieden werden kann.
Die Stegplatten sind nicht dampfdicht. Es ist technisch nicht vermeidbar, dass Wasserdampf, also Wasser sich innerhalb der Kammern bildet. Damit dieses ablaufen und austrocknen kann müssen die Platten an der unteren Stirnseite belüftet (kontrolliert geöffnet) werden.
Durch diese Luftschlitze können aber auch in der Luft enthaltene Pflanzensporen, ggf. auch kleine Insekten in die Stegkammern eindringen. Algen- und Grünspanbildung ist in Verbindung mit den hohen Temperaturen innerhalb der Platten die unausbleibliche Folge.  

Dem Erwerber eines hochwertigen Wintergartens muss es daher selbst überlassen bleiben, ob er den Dachbelag mit preisgünstigeren und leichten Stegplatten, die natürlich Auswirkungen auf die leichtere Gesamtstatik des Wintergartens haben oder die höherpreisige aber dampfdichte Dachverglasung wählt.

Bei Isolierverglasungen wird die Beschlagsfreiheit zwischen den Scheiben von allen Herstellern für einen Zeitraum von 5 Jahren garantiert. Die Erfahrung mit Isoliergläsern mit heutiger Technologie auch im Dachbereich besagen, dass Isoliergläser ihre volle Funktion und Beschlagfreiheit über ihren normalen Nutzungszyklus von ca. 25 ? 35 Jahren und auch länger behalten.

Bei Verwendung von Dachgläsern obliegt  Metallkonzept als ausführendes Fachunternehmen mit eigener Fertigung und Montage besondere Sorgfalt bei der Planung, der statischen Dimensionierung des Wintergartens, der Auswahl der erforderlichen Glasstärken nach technischen Vorschriften und der Verglasungsart, denn Dachgläser müssen vollkommen spannungsfrei mit genügenden, aber nicht zu großen Glaseinständen und richtig aufgelagert (verklotzt) eingesetzt werden.

Für dachverglaste Wintergärten sind ferner bei außenliegendem Sonnenschutz besondere Kriterien zu beachten, denn die auf Abstandskonsolen über dem Dach montierte Markise darf keinen Druck auf die Verglasung ausüben. Bei Dächern aus Aluminium-Fassadenkonstruktionen, die von sehr vielen Dachherstellern verarbeitet werden, sind besondere Abstands- und Distanzvorkehrungen im Glasfalzbereich erforderlich; dennoch kann eine Druckspannung von der Außenmarkise auf die Dachverglasung nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Eine spätere nachträgliche Montage eines Außen-Sonnenschutzes ist bei solchen Konstruktionen meist nicht oder nur mit eheblichem Zusatzaufwand möglich, z.B lösen der Glashalteprofile, einsetzen von Druchadaptern (Kältebrücke ! ) Neuabdichten der Verglasung und wiedermontieren der Halteleisten.

Aus diesem Grunde wird die von Metallkonzept mitentwickelte und verwendete spezielle Wintergartenkonstruktionen eingesetzt, die die erforderlichen Trägerquerschnitte im Dach nicht auf der Unterseite, sondern außen oben  angeordnet hat (obenliegende Statik). Bei diesem System lässt sich der Sonnenschutz auch nachträglich vollkommen unproblematisch auf der  Dachkonstruktion montieren, weil dieser nicht auf der Verglasung, sondern direkt an den außen liegenden Verstärkungen der Sparren befestigt wird.

Metallkonzept Ihr Fachbetrieb für hochgedämmte Wohn - Wintergärten, Überdachungen, Fenster und Türen hat schon langjährig diese besondere Erfahrung für die Dachverglasung  Ihres Wintergartens, gibt Ihnen Tipps für vollendeten Nutzwert und Ästetik, und berät Sie gern und sachverständig.