Spendenverteilung 2012

Projekt 1

Für 40 Euro "Blindheit heilen" in Bangladesch

Häufige Diagnose: Grauer Star

Für eine 40 € - Spende kann ein blinder Mensch in Bangladesch am Auge operiert werden (Grauer Star - Operation) und wieder sehen!

Nach aktuellen Statistiken leben ca. 800.000 Blinde in Bangladesch, einem der ärmsten Länder der Erde. Jährlich treten viele Tausende von Neuerblindungen auf, von denen viele Kinder betroffen sind. Ursachen für Blindheit sind u.a. Unter- und Fehlernährung (Vitamin-A-Mangel!), fehlende BehandlungsmögliZiele sind:


Projekt 2

Warstein hat den berühmtesten Strickkreis von Deutschland.

Die fleißigen Strick-Frauen staunten nicht schlecht: „Sie sind der berühmteste Strickkreis in Deutschland, nirgends gibt es einen Club in dieser Größenordnung“, erklärte Evelyn Reinhardt vom Verein „Geschenke der Hoffnung“, die Montag über die landesweite Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ berichtete.

In der fröhlichen Strickrunde mit 20 bis 25 Frauen, die sich alle zwei Wochen in der Hauptschule treffen, um Mützen, Socken und Schals zu stricken, zeigte die Regionalleiterin des Vereins Bilder aus Ländern, in die die Päckchen gehen. Auf allen waren glückliche Kinder beim Auspacken der Geschenk-Kartons zu sehen. Denn: „Wir kontrollieren auch.“ Evelyn Reinhardt fährt jedes Jahr bei einer Verteilerreise mit; im vergangenen Jahr war sie in Moldawien unterwegs, das „Land der verlassenen Kinder“, wie sie sagt.

Dort hat sie beispielsweise einen Schuhkarton vom Strickklub in einem Waisenhaus der neunjährigen Maria gegeben. Diese habe sie ganz irritiert angeschaut und gesagt, dass sie nicht weiß, was sie nehmen soll. „Für sie war es unbegreiflich, dass der ganze Inhalt ihr gehört.“ Die Kinder können sich unter einem Geschenk nichts vorstellen. Wenn sie dann so ein Päckchen bekommen, „vergessen sie das ihr ganzes Leben nicht“, berichtete Evelyn Reinhardt. Für sie war es ein tolles Erlebnis zu sehen, „wie riesig sich die Kinder freuen.“ Besonders die warmen Stricksachen kamen bei den Kleinen sehr gut an. „Jeder Schuhkarton heißt: ein glückliches Kind.“

In Warstein findet sie in Wilma Gemperle eine große Stütze, denn über sie läuft die Schuhkarton-Aktion schon seit 2007. Seit drei Jahren stricken die Frauen der „Flotten Masche“ für den guten Zweck. „Wir packen Mütze, Schal, Pullunder oder Socken mit ins Päckchen“, so Wilma Gemperle. Dann kommen noch Süßigkeiten, ein Kuscheltier, Kleinigkeiten wie Haarspangen, eine Taschenlampe, Schulsachen wie Hefte und Stifte dazu. Das kauft die Warsteinerin von Spenden wie zuletzt 500 Euro von der kfd. „Ich sause überall herum auf der Suche nach Sonderangeboten“, sie habe schon den Schnäppchenjäger-Blick, sagt sie. Sie freut sich immer über Geldspenden, „aber auch Sockenwolle ist sehr begehrt“, ebenso weitere Sachspenden.

Im Spätherbst ist der Einsatz von Karl-Josef Gemperle gefragt, der die Geschenke in Weihnachtspapier verpackt. „Schon der schöne Karton ist für die Kinder wie eine kleine Schatzkiste“, dankte Evelyn Reinhardt dem Mann, „der die Kartons beklebt wie kein anderer“.

Das Ziel des Vereins ist: „Jedes arme Kind soll einmal im Leben einen solchen Schuhkarton bekommen“, gab Evelyn Reinhardt das Motto aus und so ließen die Frauen nach dem Vortrag die Nadeln wieder klappern.


Projekt 3

Hospizkreis Warstein

Vorwort in eigener Sache:
Einer unserer langjährigen Mitarbeiter konnte in diesem Jahr diese hervorragende uneigennützige und ausschließlich ehrenamtliche Hilfe erfahren:
Seine junge Partnerin verstarb nach zehnjährigem Kampf gegen ihre Krankheit Krebs im Alter von nur 44 Jahren. In ihren letzten Wochen wurde sie und der gemeinsame 7-jährige Sohn jeden Werktag ab 14 Uhr zu Hause betreut – nicht nur Pflege, sondern Spiel und Betreuung mit dem Kind, verbunden mit einer unbezahlbaren mentalen Unterstützung.
Wir möchten uns an dieser Stelle für und mit unserem Mitarbeiter besonders dafür bedanken.

Der Hospizkreis Warstein arbeitet nach den Grundsätzen der Hospizarbeit in Deutschland ausschließlich ehrenamtlich und kostenfrei. Der Hospizkreis möchte menschenwürdiges Sterben zu Hause, im Pflegeheim und Krankenhaus verwirklichen helfen, unabhängig von Konfession, Nationalität und Weltanschauung. Die qualifizierten ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen unterliegen der Schweigepflicht, nehmen sich Zeit für den Kranken und entlasten Angehörige durch ihre Besuche.

Ansprechpartnerinnen sind Andrea Cramer und Elisabeth Liß
Telefon 02902 58059 • Hospiz-Handy 0170 9440319

Begleiten bedeutet für uns:
    Zuhören,
    Miteinander schweigen,
    Miteinander reden,
    Einfach nur Zeit haben und für Sie da sein.