Spendenverteilung 2014 

Projekt 1

TIBET: Förderkreis Blinden-Zentrum Tibet

Nur ein Bruchteil aller Blinden ist weltweit alphabetisiert. Dies ist die Basis zur Ausbildung, diese wiederum die Basis zur Integration. Brailleschrift ist die Basis der Alphabetisierung von blinden Menschen weltweit.

Für die internationale Entwicklungsorganisation braille without borders ist Blindheit dann keine Behinderung wenn sie durch Techniken und Methoden so kompensiert werden kann, dass der sehgeschädigte Mensch wie selbstverständlich am Leben seiner Umwelt teilnehmen kann.

Sabriye Tenberken, selbst mit 12 Jahren erblindet, studierte in Marburg und Bonn Zentral-Asien-Wissenschaften und entwickelte 1992 die tibetische Blindenschrift, die es bis dahin noch nicht gab. 1998 gründete sie zusammen mit dem Niederländer Paul Kronenberg, einem erfahrenen Entwicklungshelfer, die Organisation braille without borders

Das Paar lebt seit 2008 in Kerala, Indien und hat folgende Einrichtungen geschaffen: 

  1. Lhasa in Tibet – eine vorbereitende Schule für blinde Kinder und Jugendliche,  
  2. Shigatse in Tibet – Ausbildungsfarm für blinde Kinder, Jugendliche und Erwachsene,
  3. Trivandrum/Kerala in Indien – internationales Institut und vorbereitende Grundschule für blinde Kinder
Dieser Förderkreis finanziert sich durch Spenden, mittlerweile auch in den Niederlanden, der Schweiz und den USA. Hier alle können wir gerade für blinde Kinder besonders Gutes tun.

Projekt 2

St. Margaretha Grundschule Förderverein

Die St. Margaretha Grundschule blickte im Jahr 2011 auf eine 330 Jahre lange Schultradition zurück.

Der “Verein der Freunde und Förderer der St. Margaretha Grundschule Warstein-Sichtigvor e.V.” wurde im Jahr 2002 mit inzwischen mehr als 120 Mitgliedern ins Leben gerufen.

Er hat es sich zur Aufgabe gemacht dort zu helfen, wo öffentliche Gelder nicht ausreichen, z.B. für die Anschaffung von Spielgeräten für die Pausen, Bücher für die Schulbücherei, Unterstützung von Klassenfahrten.

Seit einiger Zeit spart der Förderverein für einen großen Balancierparcours, der vielen Kindern gleichzeitig die Möglichkeit zum gesunden „Gehirnjogging“ gibt.


Leider reicht aber das Geld noch nicht für den Parcours. Jeder gespendete Euro unterstützt die Kleinen bei ihrem eifrigen Sparmarathon.

Große Projekte wie das „grüne Klassenzimmer“, die Anschaffung einer Theaterkulisse oder die Ausstattung des Musikraumes wurden bereits verwirklicht; darüber hinaus wird die Schule  laufend finanziell unterstützt. Fleißige Helfer stehen bei Arbeitseinsätzen wie Streichaktionen oder Renovierungen gern ehrenamtlich zur Verfügung und freuen sich schon auf die Anlage des Balancierparcours.


Projekt 3

Ärzte ohne Grenzen gegen Ebola

„Ärzte ohne Grenzen“ hilft seit 2014 bei der Bekämpfung der Ebola in Westafrika. Nach wie vor ist dringend mehr medizinische und epidemiologische Hilfe nötig.

Nach wiederholten Aufforderungen von „Ärzte ohne Grenzen“ und anderen Akteuren kommt die internationale Hilfe langsam in Gang. Doch es genügt nicht lediglich neue Behandlungszentren aufzubauen – ohne ausreichend medizinische Helfer sind sie nutzlos.

In Guinea, Liberia und Sierra Leone betreut „Ärzte ohne Grenzen“ derzeit sechs Ebola-Behandlungszentren mit insgesamt mehr als 600 Betten sowie zwei Screening-Zentren in denen Patienten mit Ebola-Verdacht untersucht und vorübergehend isoliert werden.

Seit Beginn des Ausbruchs hat „Ärzte ohne Grenzen“ mehr als 5.600 Patienten aufgenommen, 263 internationale und rund 3.100 nationale Mitarbeiter sind derzeit im Einsatz. Hier geht es um uns alle, um Kinder und Erwachsene – hier ist dringend Hilfe notwendig.