Spendenverteilung 2016 

Projekt 1

„Ärzte ohne Grenzen“

Direkte Hilfe vor Ort

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Von Lydia Stockmanns, Cousine von Tobias Kruse, seit mehreren Jahren für verschiedene Projekte dieser Hilfsorganisation tätig. Sie wird persönlich diese Spende vor Ort verwenden.

 

„In Baraka, ein großes Dorf im Süd-Kivu, Demokratische Republik Kongo war ich 9 Monate. Ärzte ohne Grenzen unterstützt dort ein Krankenhaus, zwei Cholera Center und ein großes Programm, dass wir outreach nennen. Ich war für dieses Programm zuständig und habe mich mit meinem nationalen Team täglich mit dem Auto, dem Boot oder zu Fuß auf den Weg zu Dörfern gemacht, welche nur schwer Zugang zu medizinischer Versorgung haben. Es ist keine Seltenheit, dass eine Mutter mit ihrem schwerkranken Kind einen Tagesmarsch zu der nächsten Gesundheitsstation vor sich hat. Schwierig wird es auch, wenn bei einer Geburt Komplikationen auftreten und die Schwangere auf einem kleinen Motorrad noch 6-7 Stunden zum nächsten Krankenhaus gebracht werden  muss.

Die am häufigsten auftretende Krankheit war jedoch Malaria bei Kindern. Wird erst spät behandelt kann Malaria sehr gefährlich werden und auch zum Tode führen. Lungenentzündung, Durchfallerkrankungen und Unterernährung waren auch sehr verbreitet.

 

Während 4 Monaten hatten wir einen großen Choleraausbruch, eine starke Durchfallerkrankung, die schon nach 2-3 Stunden ohne ausreichend Flüssigkeitszufuhr zum Tode führt. Die Patienten bekommen Infusionen und werden im Cholera-Center behandelt. Im Minutentakt kamen die Patienten bei uns an, welche sich durch verschmutztes Trinkwasser angesteckt hatten.

 

In meinem Projekt in der Zentralafrikanischen Republik in dem Dorf Bossangoa habe ich das durch Ärzte ohne Grenzen unterstützte 200-Betten Krankenhaus betreut. Eines der größten Probleme dort war neben Malaria die Unterernährung. Da es dort immer wieder Unruhen gibt, müssen Familien teilweise mehrmals jährlich von einem zu einem anderen Ort ziehen. Dann wird das Anbauen von Nahrungsmitteln schwierig. Täglich erreichten uns zweijährige Kinder mit einem Gewicht von 4 kg. Zu sehen, wie sie durch therapeutische Nahrung langsam wieder an Gewicht zunehmen und dann irgendwann wieder anfangen zu lachen und zu spielen ist ein großer Erfolg.

 

Nach meiner 3-jährigen Erfahrung mit “Ärzte ohne Grenzen“ kann ich mit gutem Gewissen bestätigen, welch großen Einfluss die Organisation mit ihren medizinischen Projekten in den Einsatzländern hat.“ 

                                  

Kontakt: www.aerzte-ohne-grenzen.de

 


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Projekt 2

- Mithilfe bei der Flüchtlingsförderung-



In Warstein wie auch anderswo engagieren sich zahlreiche ehrenamtlich tätige Mitbürger entsprechend Ihren Möglichkeiten und Fähigkeiten in unterschiedlichsten Bereichen, damit den Neuankömmlingen der Start und die Einführung in unsere Gesellschaft gelingen. Ihre Hilfe ist selbstlos und überwältigend.

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Wir wollen die Helfen nicht entlohnen sondern helfen, dass wenigstens ihre persönlichen Auslagen für die Betreuten erstattet werden können und sie in der Lage sind, zumindest das Nötigste ohne staatliche Hilfe und langwierige Anträge schnell und effizient besorgen und anschaffen zu können, seien es Bücher und Kopien für den Deutsch-Unterricht, Fahrdienst zu den Behörden, Spielzeug oder was gerade dringend gebraucht wird.

 

Es ist uns eine besondere Freude zu erleben, wie die beiden in unserm Betrieb tätigen jungen Praktikanten Junas Mustafa aus Kirkuk (Irak) und Ramez Al Mahmud aus Alraqqa (Syrien) mit Begeisterung Sprache und Fertigkeiten erlernen und von unsern Mitarbeitern hilfsbereit unterstützt und in die Arbeitsabläufe einbezogen werden. Beide haben bereits ihr Vorbereitungs-Praktikum absolviert, befinden sich in der einjährigen Qualifizierungsmaßnahme (IQ) mit deutschsprachigem Regel-Berufsschulbesuch und werden im nächsten Jahr voraussichtlich ihre Ausbildung zum Metallbauer beginnen können – dies durch und mit großer Unterstützung der Ehrenamtlichen. 

 

Kontakt: www.caritas-warstein.de


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